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Programm:
Das Orchester Sinfonietta Regio e.V. spielt unter der bewährten Leitung von Jeremy Hulin im technisch-historischen Ambiente der Kraftzentrale Alsdorf.
Gespielt werden dieses Mal Mozarts festliche und lebendige Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“ sowie die Suites Nr. 1 und 2 „The Wand of Youth“ von Edward Elgar, in denen Elgar musikalische Ideen aus seiner Kindheit verarbeitet.
Abgerundet wird das Programm durch die 5. „Reformationssymphonie“ von Felix Mendelssohn Bartholdy mit dem im Finale erklingenden bekannten Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“.
Das Konzert findet statt am Samstag, dem 10.10.2026, um 19:30 Uhr in der Kraftzentrale in Alsdorf, Carl-von-Ossietzki-Str. 2.
Tickets sind online erhältlich: ticket-regional.de/sinfonietta-regio
oder an der Abendkasse (Reservierung: tickets@sinfonietta-regio.de).
Kostenbeitrag: 15,- €, Auszubildende/Studierende: 10,- €, bis 18 Jahre: Eintritt frei
Programm:
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Das JungeKammerOrchester Berlin feiert sein 20. Jubiläum. Zu diesem Anlass wird, zusammen mit dem Großen Chor des Collegium Musicum, die Zweite Sinfonie von Gustav Mahler im Großen Saal der Philharmonie Berlin aufgeführt.
Programm:
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Robert Schumanns 2. Sinfonie in C-Dur entstand in einer Phase tiefer Depression, die er durch das Studium der Musik Johann Sebastian Bachs und die kompositorische Arbeit an diesem Werk zu heilen versuchte - eine Art innerer Aufbruch, der zu einer kraftvollen und bejahenden Sinfonik führte.
Elfrida Andrée hingegen musste gesellschaftliche Konventionen aufbrechen. Erst nach einer Petition an König Karl XV. von Schweden und Norwegen, dessen Vater Oskar I. Schumann Jahre zuvor seine 2. Sinfonie gewidmet hatte, durfte sie eine Tätigkeit als Organistin aufnehmen. Damit war sie die erste hauptamtliche Organistin in Skandinavien und auch die erste schwedische Komponistin, die Orchesterwerke schuf - neben einigen Sinfonien auch die 1873 vollendete Konzertouvertüre in D-Dur.
Im gleichen Jahr wurden auch Johannes Brahms´ Haydn-Variationen uraufgeführt. Sie stehen für einen schöpferischen Aufbruch: Ein schlichtes choralartiges Thema wird vielfältig variiert und in eine romantische Klangwelt überführt.
Karten zu 15 Euro (Schüler:innen und Studierende 10 Euro, Kinder unter 10 Jahren frei) im Vorverkauf bis zum 16.10. bei der Touristinformation Karlstadt (09353-79022700 oder tourismus@karlstadt.de) oder online über sinfonia-wuerzburg.de sowie für 18 Euro (Schüler:innen und Studierende 13 Euro, Kinder unter 10 Jahren frei) an der Abendkasse
Programm:
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Das Sinfonieorchester Arco musicale Wiesbaden feiert mit einem Festkonzert sein 40-jähriges Bestehen.
Ambitionierte Laien, Musikschullehrer*innen und Schulmusiker*innen aus dem Rhein-Main-Gebiet haben sich 1986 zusammengetan, um auf hohem Niveau Orchestermusik zu spielen. Ursprünglich als Streichorchester (daher der Orchestername) gegründet, das anfänglich noch ohne Dirigenten arbeitete, entwickelte sich Arco Musicale schnell zum großen klassisch-romantischen Sinfonieorchester, nun unter der Leitung von verschiedenen Dirigenten.
Arco musicale widmet sich anspruchsvollen und vielseitigen Programmen, die von der Musik der Renaissance bis zu Uraufführungen zeitgenössischer Werke reichen. Dazu zählten u.a. Sinfonien von Brahms, Dvorak, Sibelius, Mendelssohn-Bartholdy, Schubert und Mozart und Werke des 20. Jahrhunderts von Charles Ives, Aaron Copland, Dimitrij Schostakowitsch, Alfred Schnittke und Arvo Pärt.
Regelmäßig sind hochklassige Solisten Gäste von Arco musicale, wie z.B. Agnes Langer und Igor Tsinman (Violine), Emanuel Wehse (Cello), Merit Ostermann (Mezzosopran), Lynn Kao (Klavier), Betsy Horne (Mezzosopran) und Katharina Konradi (Sopran). Satzungsgemäß fördert Arco musicale aber auch hochtalentierte junge Musiker*innen, indem es ihnen die Möglichkeit gibt, sich zusammen mit dem Orchester in Solokonzerten zu präsentieren. In der jüngsten Vergangenheit waren dies z.B. Lukas Euler (Orgel), Tristan Seyb (Horn) Viola Weiskopf (Oboe), und aus Wiesbaden Joseph Maiwald (Violine).
Programm:
Dieses Jahr geht es auf eine musikalische Reise zu den Salons und Pavillons, Musikpalästen, Tanzbühnen und Funkstudios bis zum Strand von Rio, mit Walzern aus Wien und Musettes aus Paris, Konzert-Märschen mit orientalischen und spanischen Anklängen, mit südamerikanischen Rhythmen von Rumba, Beguine und Tango.
Programm:
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Robert Schumanns 2. Sinfonie in C-Dur entstand in einer Phase tiefer Depression, die er durch das Studium der Musik Johann Sebastian Bachs und die kompositorische Arbeit an diesem Werk zu heilen versuchte - eine Art innerer Aufbruch, der zu einer kraftvollen und bejahenden Sinfonik führte.
Elfrida Andrée hingegen musste gesellschaftliche Konventionen aufbrechen. Erst nach einer Petition an König Karl XV. von Schweden und Norwegen, dessen Vater Oskar I. Schumann Jahre zuvor seine 2. Sinfonie gewidmet hatte, durfte sie eine Tätigkeit als Organistin aufnehmen. Damit war sie die erste hauptamtliche Organistin in Skandinavien und auch die erste schwedische Komponistin, die Orchesterwerke schuf - neben einigen Sinfonien auch die 1873 vollendete Konzertouvertüre in D-Dur.
Im gleichen Jahr wurden auch Johannes Brahms´ Haydn-Variationen uraufgeführt. Sie stehen für einen schöpferischen Aufbruch: Ein schlichtes choralartiges Thema wird vielfältig variiert und in eine romantische Klangwelt überführt.
Karten zu 15 Euro (Schüler:innen und Studierende 10 Euro, Kinder unter 10 Jahren frei) im Online-Vorverkauf über sinfonia-wuerzburg.de sowie für 18 Euro (Schükler:innen und Studierende 13 Euro, Kinder unter 10 Jahren frei) an der Abendkasse
Programm:
„Wer wagt, gewinnt!“ – unter diesem Motto stehen die beiden Herbstkonzerte des 55-köpfigen Symphonischen Salonorchesters Ingolstadt. Der musikalische Leiter Walter Kiesbauer stellte ein aufregendes und mitreißendes Programm zusammen mit Werken, die in ihrem künstlerischen Potenzial weit über die zu ihrer Entstehungszeit geltenden kompositorischen Ideale hinausreichten und damit zu zeitlosen Klassikern geworden sind. Musikstücke, die von vielen Zeitgenossen als verstörend und aufrührerisch empfunden wurden, weil sie sich den jeweiligen Konventionen und bewährten Modellen entzogen. Musik im Ausnahmezustand also, weil die Schöpfer dieser Werke ungewohnte Harmonien und Formensprachen ausprobierten. Aus reiner Neugierde, ungezähmter Experimentierfreude und mit künstlerischem Wagemut stießen sie damit neue musikalische Prozesse an. Dass diese Werke später zu wahren Ikonen werden sollten, war den meisten Komponisten im Moment ihrer Entstehung nicht ansatzweise bewusst. Im Gegenteil: Oft ahnten sie selbst nichts von der Tragweite ihrer gewagten Kompositionen, wie z.B. die Band Led Zeppelin, die eine Single-Auskopplung ihres bahnbrechenden Songs Stairway to Heaven anfänglich beharrlich verhinderte.
Man fragt sich, was wohl in Mozart beim Schreiben der Einleitung zu seinem C-Dur Streichquartett vorgegangen ist, dem sogenannten Dissonanzen-Quartett, in dem sich Klänge finden, die 150 Jahre in die Zukunft verweisen und stilistisch eher Schostakowitsch zuzuordnen wären. Auch Dimitri Schostakowitsch steht mit Tänzen aus den Jazz- und Ballettsuiten auf dem Programm. Schostakowitsch (geb. 1906) gehörte nach den sensationellen Erfolgen seiner 1. Sinfonie und seiner Oper Lady Macbeth von Mzensk zu den berühmtesten und wichtigsten zeitgenössischen Komponisten seiner Zeit. 1936 wurde er Opfer von Stalins „Säuberungsprozess“. Seine Kompositionen durften nicht mehr aufgeführt werden und er rechnete jederzeit mit der Gefangennahme und Exekution. Wie konnte er in dieser Zeit mit den Jazz- und Ballettsuiten eine Musik voll Raffinesse, Humor und inniger Lyrik komponieren? Mit auf dem Konzertprogramm stehen die Beatles mit A Day in the Life. Als krönenden Abschluss ihres Albums Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band ist dieser Song nicht einfach ein Beatles-Lied, sondern ein epochales Werk, das mit allen gängigen Mustern der Rockmusik brach und in seinem künstlerischen Anliegen immer noch visionär wirkt und begeistert.
Das Symphonische Salonorchester Ingolstadt greift diese und andere Werke auf und spannt in seinen Herbstkonzerten einen weiten stilistischen Bogen über mehrere Epochen hinweg. Mit dieser musikalischen Erkundungstour will das Orchester zeigen, wie Komponisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, mit ihrem Mut, über den Horizont ihrer Zeit hinauszudenken, und im Vertrauen auf ihr Können den Weg für neue Hörgewohnheiten geebnet und in der Musikwelt neue Standards gesetzt haben.
In diesem Sinne lautet der Titel dieses Konzerts: Wer wagt, gewinnt! – Musik im Ausnahmezustand!
Karten sind bei www.ticket-regional.de erhältlich.
Programm:
Solistin: Sophia Mohr - Oboe
Lichtinstallation: Reinhard Geller
Programm:
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Der Kontrabass steht im Mittelpunkt des diesjährigen Herbstkonzerts des Orchesters Stuttgarter Musikfreunde. Unter der Leitung von Klaus Kulling erklingen Jean Sibelius’ Finlandia, das Konzert für Kontrabass und Orchester von Serge Koussevitzky sowie Anton Arenskys 1. Sinfonie. Als Solist ist der Stuttgarter Kontrabassist Marcos Álvarez zu erleben.
Das Orchester Stuttgarter Musikfreunde e. V. (OSM) ist ein generationsübergreifendes Amateurorchester mit Mitgliedern aus dem Großraum Stuttgart und Ludwigsburg. Das vor 75 Jahren gegründete Orchester hat seinen Probenraum in Stuttgart-Vaihingen und erarbeitet in der Regel zwei Konzertprogramme pro Jahr.
Nach dem erfolgreichen 75-jährigen Jubiläumskonzert im Mai 2026 im Mozartsaal der Stuttgarter Liederhalle präsentiert das Orchester Stuttgarter Musikfreunde sein Herbstkonzert am Sonntag, 25. Oktober 2026, um 18:00 Uhr im Bürgerhaus Stuttgart-Möhringen.
Programm:
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Lassen Sie sich überraschen !
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Jubiläum 80-jähriges Bestehen des Studio Ulmer Musikfreunde
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Unter den musikgeschichtlich bedeutsamen Regionen Deutschlands gehört Westfalen bis heute zu den am wenigsten bekannten. Diese Wahrnehmung entspricht jedoch nicht der historischen Realität, denn gerade im 18. Jahrhundert existierte hier eine ausgesprochen lebendige Musikkultur, die vor allem von den Familien des Landadels getragen wurde. Die wohl bekannteste und bedeutsamste Pflegestätte der sinfonischen und konzertanten Musik war dabei der Steinfurter Bagno-Park mit seiner Konzertgalerie, wo eine Hofkapelle existierte, für die auch eigens Kompositionen entstanden und dort öffentlich aufgeführt wurden.
Aus dem Fundus der Musikaliensammlung der Fürsten zu Bentheim-Steinfurt, welche seit Jahrzehnten in der Universitäts- und Landesbibliothek Münster betreut wird, spielen wir in unserer Konzertreihe jedes Jahr im Herbst einige Stücke.
Unser Ziel ist es, lange nicht mehr aufgeführte „Schätzchen“ aus der Versenkung zu holen und sie dem geneigten Publikum wieder zu Gehör zu bringen.
Programm:
Eintritt frei, Spenden erbeten
Programm:
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Unter den musikgeschichtlich bedeutsamen Regionen Deutschlands gehört Westfalen bis heute zu den am wenigsten bekannten. Diese Wahrnehmung entspricht jedoch nicht der historischen Realität, denn gerade im 18. Jahrhundert existierte hier eine ausgesprochen lebendige Musikkultur, die vor allem von den Familien des Landadels getragen wurde. Die wohl bekannteste und bedeutsamste Pflegestätte der sinfonischen und konzertanten Musik war dabei der Steinfurter Bagno-Park mit seiner Konzertgalerie, wo eine Hofkapelle existierte, für die auch eigens Kompositionen entstanden und dort öffentlich aufgeführt wurden.
Aus dem Fundus der Musikaliensammlung der Fürsten zu Bentheim-Steinfurt, welche seit Jahrzehnten in der Universitäts- und Landesbibliothek Münster betreut wird, spielen wir in unserer Konzertreihe jedes Jahr im Herbst einige Stücke.
Unser Ziel ist es, lange nicht mehr aufgeführte „Schätzchen“ aus der Versenkung zu holen und sie dem geneigten Publikum wieder zu Gehör zu bringen.
Programm:
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Eintritt frei, Spenden erbeten
Programm:
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15.11.2026
KuKo Rosenheim
Chorkreis St. Quirinus & Innphilharmonie Rosenheim
Sopran: Diana-Marina Fischer
Tenor: Markus Herzog
Bariton Martin Kiener
Mit der Carmina Burana schuf Carl Orff eines der bekanntesten und eindrucksvollsten Chorwerke des 20. Jahrhunderts. Die berühmten Klänge von „O Fortuna“ eröffnen eine musikalische Reise durch die wechselvollen Kräfte des Schicksals, die Freude am Leben und die Macht der Liebe. Mit ihrer rhythmischen Energie, ihren mitreißenden Chorsätzen und ihrer unmittelbaren Ausdruckskraft begeistert die Carmina Burana seit Generationen ein Publikum auf der ganzen Welt.
Für diese Aufführung haben sich mit dem Chorkreis St. Quirinus und der Innphilharmonie Rosenheim zwei der großen Rosenheimer Konzertensembles zusammengeschlossen. Unter der Leitung von Andreas Penninger und Michael Gartner bringen sie Orffs monumentales Meisterwerk in seiner großen symphonischen Fassung auf die Bühne des KUKO Rosenheim.
Gemeinsam mit den Solisten Diana-Marina Fischer (Sopran), Markus Herzog (Tenor) und Martin Kiener (Bariton), den Kinder- und Jugendchören Bimba Cantabile und CanTeenies sowie einem groß besetzten Chor und Orchester wirken rund 200 Mitwirkende an diesem außergewöhnlichen Konzertprojekt mit.
Mit ihrer einzigartigen Verbindung aus archaischer Kraft, lyrischen Momenten und überwältigenden Chorklängen verspricht die Carmina Burana ein beeindruckendes Konzerterlebnis und lässt Carl Orffs Meisterwerk in seiner ganzen Wucht, Klangfülle und Farbenpracht lebendig werden.

Programm:
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„Wer wagt, gewinnt!“ – unter diesem Motto stehen die beiden Herbstkonzerte des 55-köpfigen Symphonischen Salonorchesters Ingolstadt. Der musikalische Leiter Walter Kiesbauer stellte ein aufregendes und mitreißendes Programm zusammen mit Werken, die in ihrem künstlerischen Potenzial weit über die zu ihrer Entstehungszeit geltenden kompositorischen Ideale hinausreichten und damit zu zeitlosen Klassikern geworden sind. Musikstücke, die von vielen Zeitgenossen als verstörend und aufrührerisch empfunden wurden, weil sie sich den jeweiligen Konventionen und bewährten Modellen entzogen. Musik im Ausnahmezustand also, weil die Schöpfer dieser Werke ungewohnte Harmonien und Formensprachen ausprobierten. Aus reiner Neugierde, ungezähmter Experimentierfreude und mit künstlerischem Wagemut stießen sie damit neue musikalische Prozesse an. Dass diese Werke später zu wahren Ikonen werden sollten, war den meisten Komponisten im Moment ihrer Entstehung nicht ansatzweise bewusst. Im Gegenteil: Oft ahnten sie selbst nichts von der Tragweite ihrer gewagten Kompositionen, wie z.B. die Band Led Zeppelin, die eine Single-Auskopplung ihres bahnbrechenden Songs Stairway to Heaven anfänglich beharrlich verhinderte.
Man fragt sich, was wohl in Mozart beim Schreiben der Einleitung zu seinem C-Dur Streichquartett vorgegangen ist, dem sogenannten Dissonanzen-Quartett, in dem sich Klänge finden, die 150 Jahre in die Zukunft verweisen und stilistisch eher Schostakowitsch zuzuordnen wären. Auch Dimitri Schostakowitsch steht mit Tänzen aus den Jazz- und Ballettsuiten auf dem Programm. Schostakowitsch (geb. 1906) gehörte nach den sensationellen Erfolgen seiner 1. Sinfonie und seiner Oper Lady Macbeth von Mzensk zu den berühmtesten und wichtigsten zeitgenössischen Komponisten seiner Zeit. 1936 wurde er Opfer von Stalins „Säuberungsprozess“. Seine Kompositionen durften nicht mehr aufgeführt werden und er rechnete jederzeit mit der Gefangennahme und Exekution. Wie konnte er in dieser Zeit mit den Jazz- und Ballettsuiten eine Musik voll Raffinesse, Humor und inniger Lyrik komponieren? Mit auf dem Konzertprogramm stehen die Beatles mit A Day in the Life. Als krönenden Abschluss ihres Albums Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band ist dieser Song nicht einfach ein Beatles-Lied, sondern ein epochales Werk, das mit allen gängigen Mustern der Rockmusik brach und in seinem künstlerischen Anliegen immer noch visionär wirkt und begeistert.
Das Symphonische Salonorchester Ingolstadt greift diese und andere Werke auf und spannt in seinen Herbstkonzerten einen weiten stilistischen Bogen über mehrere Epochen hinweg. Mit dieser musikalischen Erkundungstour will das Orchester zeigen, wie Komponisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, mit ihrem Mut, über den Horizont ihrer Zeit hinauszudenken, und im Vertrauen auf ihr Können den Weg für neue Hörgewohnheiten geebnet und in der Musikwelt neue Standards gesetzt haben.
In diesem Sinne lautet der Titel dieses Konzerts: Wer wagt, gewinnt! – Musik im Ausnahmezustand!
Karten sind bei www.ticket-regional.de erhältlich.
Programm:
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